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Zu Besuch im Museum für Naturkunde, Berlin

Berlin hat viele wunderbare Ecken, egal auf was du Lust hast. Eine, die als Familie nie langweilig wird, ist das Museum für Naturkunde in der Invalidenstraße.

Berlin gehört zu den regelmäßigen Zielen für meine Familie – von Leipzig aus, wo wir wohnen, ist es aus privaten wie auch beruflichen Gründen immer wieder eine Anreise wert. Und die geht recht fix.
Ein Ort, an dem wir gern sind: Das Naturkundemuseum.

Hier gibt es für so ziemlich jede Altersgruppe etwas zu entdecken und zu lernen. Und das aus allen Bereichen der naturwissenschaftlichen Geschichte. Angefangen beim Urknall über die Urzeit hin zum aktuellen Status des Tierschutzes. Anhand unzähliger Exponate, Erklärtexte und Anschauungsbilder werden Erkenntnisse, Zusammenhänge und die Geschichte der Evolution erklärt. (Klar, das alles ist nur etwas, wenn man nicht gerade Anhänger der Kreationisten ist …)

Die Ausstellungsthemen befassen sich dabei sowohl mit den naturwissenschaftlichen Fakten, als auch mit ihren Entdeckern und Konservatoren. Das Thema Schutz und Erhalt – sowohl von Tieren als auch Sammlungen, wie der des Naturkundemuseums – ist hier ein wichtiges.

Highlight des Museums ist zum einen natürlich direkt die Eingangshalle, in der die Rekonstruktionen diverser Dinosaurier-Skelette stehen. König derer ist der Brachiosaurus, mit einer Höhe von 13,27 Metern das größte montierte Dinosaurierskelett der Welt. Daneben weiss aber auch das von meinem 6-jährigen Sohn als “Gruselkabinet” betitelte Sammlung von Formaldehyd-Präperaten zu faszinieren. Aktuell ist die Sonder-Ausstellung zum Panda ein wirklich spannender Raum.

Das Museum bietet genügend Wissen um Tage darin zu versinken. Kinder können über Nummern an den Exponaten mit einem kleinen Lautsprecher erzählte Info-Texte abrufen. Das macht den Rundgang auch dann spannend, wenn der Nachwuchs nicht lesen kann – oder will. Aber gerade das finde ich als Familienvater wunderbar: wenn man sich einfach mit den Kindern treiben lässt, gemeinsam entdeckt und lernt.

Meine Kinder (6 und 9) sind auch beim zweiten Besuch absolut fasziniert und vollgestopft mit Wissen aus dem Museum gekommen …

Die Eintrittspreise sind mit 11 Euro für das Familienticket übrigens absolut moderat.