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Special - Roadtrip durch Schweden: Verfolge meine Nord-Tour mit einem BMW 5er Gran Turismo. Viel Spaß beim Lesen!

Fährwege – Von Dänemark nach Schweden

Nach einem sonnigen Tag an der Nordspitze Dänemarks schlägt das Wetter wieder um. Ein Glück – so muss man das sehen -, dass wir den größten Teil des Tages auf Fähre und im Auto verbringen …

Hier schreibe ich über unseren Roadtrip im Sommer 2013. Mit dem neuen BMW 5er Gran Turismo ging es
von Leipzig durch Dänemark nach Schweden und zurück. 3.500 Kilometer Nord-Europa.

Frederikshaven, Dänemark. Tag 4.
Tachostand: 1.071 Kilometer.

Aufwachen, aus dem Fenster sehen und merken: gestern war schöner. Das Wetter hat über Nacht umgeschlagen, Wind und Regen peitschen über den knapp bemessenen Landstrich, auf dem wir unser Nachtlager haben – rund 900 Meter rechts liegt die Ostsee, die gleiche Strecke nach links geht es zur Nordsee.
Im Moment des Erwachens bin ich froh, dass wir gestern am Strand waren, und uns trotz des schönen Wetters für eine der Hütten auf dem Zeltplatz entschieden haben – und nicht für unser Zelt, welches auch in dieser Nacht unberührt im mächtigen Kofferraum des Reisemobils geblieben ist.

Wir setzen am Vormittag mit der Fähre nach Göteborg über. Von unserem Nachtlager nach Frederikshaven, dann mit der Fähre weiter. Danach geht es auf einen Campingplatz rund 100 Kilometer von Göteborg entfernt.

Fähre fahren bedeutet zuerst einmal: warten. Will man zu einem realen Preis über die See, holt man sich entweder drei Tage vorher ein günstiges Ticket, oder online das Economy Ticket. Am Terminal „normal“ kaufen bedeutet 20 Euro mehr – Flexibilität zählt man beim Schiff ähnlich wie bei der Bahn mit einem Aufpreis.
Und so schippern wir für 170 Euro von Frederikshavn nach Göteborg. Einhundert Kilometer Wasser in vier Stunden.

Der Weg über die Ostsee ist grau. Die Wolken hängen tief, der Regen erreicht als fieser Nieselregen die Erde. Ich bin allein froh, dass sich die Bewegungen der Fähre in Grenzen halten – auf See ist der Wellengang spürbar, die ausliegenden Papiertütchen muss jedoch niemand in dem großen Raum mit angrenzendem Kinderspielplatz nutzen …

Am Nachmittag legen wir in Schweden an. Göteborg. Von der Stadt an der Ostseite Schwedens sehen wir nicht viel – wir müssen vor 19 Uhr unseren Ziel-Campingplatz in Mellerud erreichen. Dort schlüpfen wir für zwei Nächte auf Kerstins Campingplatz unter. Wieder in einer Stuga, die wir am Vorabend online gebucht haben. Das jüngste Kind fiebert leider noch immer leicht – ist aber immerhin fit und freudig aufgeregt.

Kerstins Campingplatz ist ein ehemaliger Bauernhof, dessen Charme man erhalten hat. Die Hütten sind klein, für das Nötigste ist jedoch gesorgt und in der Küche im Hauptgebäude gibt es neben allerlei Töpfen und Tiegeln vor allem auch (kostenpflichtiges) WLAN.

Anmerkung: Schwedische Autobahnen sind mit das Langweiligste, dass es gibt. Sie bieten wenig Abwechslung, wenige Autos und viel „Geradeaus“. Sofern man Landstraße fahren kann, sollte man die Chance nutzen – das auf und ab sowie die abwechselnden Orte und Straßenführungen machen mehr Freude als das stupide Geradeaus der zweispurigen Überland-Straßen.

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Schweden. Wie nie zuvor. 4.000 Kilometer durch Nordeuropa - von München über Hamburg, zur Nordspitze von Dänemark und rüber nach Stockholm. Alles mit dem neuen BMW 5er Gran Turismo. Viel Spaß beim Lesen!

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Quelle Flaggenbilder: Deutschland, Dänemark, Schweden - jeweils CC Lizenz