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Ford beendet WRC Engagement

Die Auto-Absatzkrise in Europa trifft vor allem die Autobauer besonders hart, die ihr Geschäft allein in Europa haben. Opel, Fiat, die französischen Marken. Und Ford Europa. Und auch, wenn Ford seit der letzten Krise sein Geschäft auf die “One Ford”-Strategie konzentriert, und sich künftig als globales Unternehmen in Europa positionieren will, dieser Prozess dauert. Ein […]

Die Auto-Absatzkrise in Europa trifft vor allem die Autobauer besonders hart, die ihr Geschäft allein in Europa haben. Opel, Fiat, die französischen Marken. Und Ford Europa.
Und auch, wenn Ford seit der letzten Krise sein Geschäft auf die “One Ford”-Strategie konzentriert, und sich künftig als globales Unternehmen in Europa positionieren will, dieser Prozess dauert.
Ein Signal kommt nun aus Köln, dass Ford-Fans im Mark erschüttern wird. Denn es zeigt, wie schlecht es unter Umständen tatsächlich um Ford steht: Ford zieht sich zum Ende der Saison 2012 auf der WRC Rallye-Weltmeisterschaft zurück.

In der Pressemitteilung heisst es: Im Rahmen des aktuell sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfelds bewertet das Unternehmen alle Bereiche seines Europageschäfts neu. ‘Ford blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte in der Rallye-WM zurück. Daher ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen’, betont Roelant de Waard, als Vizepräsident von Ford Europa verantwortlich für Marketing, Sales & Service. ‘Doch in der aktuellen Situation ist es für das Unternehmen und die Marke richtig, unser Engagement zu reduzieren und die dadurch frei werdenden Ressourcen auf andere Bereiche zu konzentrieren’, so Roelant de Waard.

Das ist ein Schlag. Für Fans und Käufer. Aber auch die WRC selbst. Denn Ford seit der Gründung der Rallye-WM im Jahr 1973 zu den Werksteams.
Erfolge in der WRC: Drei Konstrukteurs-Titel und 82 Siege bei WM-Läufen.
Bitter, insbesondere weil im nächsten Jahr eben das Jubiläum anstände …

Erst vor einigen Tagen hatte übrigens MINI verkündet, sich nicht werkseitig weiter zu engagieren. Hier hatte es ja bereits zu Anfang der Saison Probleme gegeben, weil sich MINI ursprünglich über ProDrive in die WRC einbringen wollte, das britische Team es aber nicht zustande bekommen haben. Jetzt zieht man von München aus den Stecker, obwohl man in den wenigen Rennen der letzten zwei Jahre durchaus einige Achtungserfolge erzielen konnte.