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Am Ziel: DTM öffnet Reglement

Strategisches Ziel erreicht: Als die DTM ihr neues technisches Reglement vorstellte, da wurde gemunkelt, man tue dies nicht nur für BMW. Es sollte auch eine “Öffnung” einleiten. Denn offenbar gab es von den engagierten Herstellern die Vorgabe, sich näher an die japanische GT-Serie zu rücken. Ziel: Die Autos von hier ohne große Anpassungen auch in […]

Strategisches Ziel erreicht: Als die DTM ihr neues technisches Reglement vorstellte, da wurde gemunkelt, man tue dies nicht nur für BMW. Es sollte auch eine “Öffnung” einleiten. Denn offenbar gab es von den engagierten Herstellern die Vorgabe, sich näher an die japanische GT-Serie zu rücken. Ziel: Die Autos von hier ohne große Anpassungen auch in Asien Runden drehen lassen zu können.

Dieses Ziel hat man heute erreicht.

Der Organisator der DTM, der ITR e.V., hat heute verkündet einen Kooperationsvertrag mit dem Veranstalter der japanischen Super GT unterschrieben zu haben. Damit öffnet man die asiatische Serie für BMW, Mercedes und Audi, im Gegenzug dürfen sich Nissan, Lexus und Honda freuen – wird doch ein Engagement in Europa möglich.
Die Vereinbarung startet mit der Saison 2014 und läuft vorerst über vier Jahre.

Audi-Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich freut sich dann auch stellvertretend für die deutschen Kollegen: “Die Super GT in Japan und die DTM haben viele gemeinsame Ideen. Das ist in den intensiven Diskussionen der letzten Jahre sehr deutlich geworden. Jetzt werden diese Organisationen auf der Basis eines gemeinsamen technischen Reglements zusammenarbeiten. Das wird maximale Sicherheit, spektakulären Sport und kosteneffizienten Rennsport garantieren.”

Und nicht nur technisch will man sich auf ein Reglement einigen. Spannendes wickelt Masaaki Bandoh, Vorsitzender der GTA (dem Super GT Veranstalter) in sein Statement ein: “Wir sind davon überzeugt, dass diese Vereinbarung viel zur weiteren Entwickung der Super GT und der DTM beitragen wird. Diese tiefe Beziehung zwischen der DTM in Europa und der Super GT in Asien wird Neuigkeiten hervorbringen, etwa Rennen für beide Serien, sehr zur Unterhaltung und zur Freude der Fans überall auf der Welt.”

Um die Chancengleichheit der Fahrzeuge aus der DTM und der Super GT, die momentan unterschiedliche Motorkonzepte verwenden, zu gewährleisten, werden die Autos für eine Übergangszeit nach einer so genannten ‚Balance of Performance’ (BOP) eingestuft.

Mit Beginn der Kooperation intensiviert sich zudem die erfolgreiche Zusammenarbeit der beteiligten Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz sowie Toyota, Nissan und Honda, der beiden Serienbetreiber ITR e.V. und GTA sowie der Verbände DMSB und JAF. Um die Basis für einen kontinuierlichen Informationsaustausch zu schaffen, werden zukünftig gemeinsame technische Arbeitsgruppen und -kreise tagen.

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  • Matthias

    Da bin ich ja mal gespannt. Ehrlich gesagt kann ich es mir noch nicht so ganz vorstellen, was die Hersteller wirklich davon haben, zwei quasi identische Rennserien parallel laufen zu lassen.

    Oder würde man aus der DTM eine Art “Eurasia-Tourenwagen-Meisterschaft” machen? Wäre allerdings schade um die eigentliche DTM mit den vielen inzwischen sogar recht populären Rennen in Deutschland.