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BMW X4

Zehn Tage Wahnsinn: Das war die AMI 2014

Zehn Tage Automesse in Leipzig. Zehn Tage war ich gemeinsam mit einem Kollegen wieder live vor Ort – und beende die AMI 2014 mit vielen Eindrücken. Nicht alle sind “gut”, aber das gehört neben schmerzenden Füßen nun einmal dazu …

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Zehn Tage AMI 2014 liegen hinter meinem Kollegen Daniel Große und mir. In den zurückliegenden Tagen haben wir aus den Messehallen Texte, Fotos und Videos produziert und viele Eindrücke auf verschiedenen Kanälen geteilt.
Am Ende werden wir die Messe gemeinsam mit über 240.000 Besuchern erlebt haben.
Dabei ist vor allem die fast schon familiäre Atmosphäre der Messe legendär – hier nimmt man sich an den Ständen Zeit für die Besucher, die Hostessen sind gut geschult und nicht nur Beiwerk, das Probefahrt-Angebot ist vielfältig (und war Blaupause für die Probefahrten auf der IAA).

Die AMI präsentierte sich in diesem Jahr wieder vielfältig, auch wenn in Leipzig fast schon traditionell vor allem die Luxusmarken fehlen. In diesem Jahr blieb leider auch der ein oder andere Konzern wie Fiat oder Renault fern. Für die Messe des ‘Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V.’ schon peinlich: während alle deutschen Hersteller vor Ort sind, fehlen vor allem die großen Importeure.
Das ist nicht glücklich, weder für Messe noch Aussteller.
Den in meinen Augen treffendsten Text dazu hat Jens Meiners vom Auto-Medienportal geschrieben.
Meiners rüffelt in seinem Kommentar vor allem den Partner der Messe: den VDIK. Aber auch Journalisten bekommen ihr Fett weg. Dabei ist deren Aufbegehren gegen den Termin der Messe eigentlich nur ein Indikator. Dass die Terminierung der AMI Anfang Juni – eingebettet zwischen Himmelfahrt und Pfingsten, umgeben von Fantreffen in Oschersleben (Opel), am Wörtersee (VW Konzern) und in Köln (Ford Mustang) – wenig glücklich ist, war nicht nur von Journalisten, sondern auch diversen Ausstellern zu hören.
Und auf gerade die sollten VDIK und Messe hören. Denn eine Messe ist vor allem für die Branche da. Und dass die in Zeiten, wo es beim Absatz endlich wieder aufwärts geht, Leipzig fern bleibt, hat einen Grund. Den gilt es zu analysieren – und darauf zu reagieren!
Hausaufgaben für das Team um Projektdirektor Matthias Kober.

Ich jedenfalls freue mich auf eine AMI 2016 (04. bis 12. Juni 2016), die trotz so mancher Kritik hoffentlich wieder jung und frisch über die Grenzen der Region hinaus glänzt. Denn eins war feststellbar: die Besucher waren in großen Teilen zufrieden, die Stimmen beispielsweise in den sozialen Netzwerken nahezu durchweg positiv.

Bevor es nun “normal” weiter geht, lasst uns noch einmal zurück blicken.
Bjoern Habegger war einer der wenigen Autoblogger, die den Weg nach Leipzig auch am “Nach-Männertag” auf sich genommen haben. Auf “mein-auto-blog” findet ihr seine Highlights.
Zu den Premieren in diesem Jahr gehörten neben dem Audi S7 Sportsback (Facelift) vor allem die Mercedes T-Klasse (Weltpremiere, die aus Spießigkeit der Marketingkommunikation nur Publikumspremiere genannt werden durfte, weil zuvor einige Journalisten bereits einen Blick auf das Fahrzeug werfen durften), der BMW X4 (Europapremiere) sowie – für mich – der Citroen C4 Cactus und der BMW 2er Active Tourer, der vor seiner Händlerpremiere im September erstmals in Deutschland zu bestaunen war.
Wie die 10 Tage Automesse für mich persönlich waren, könnt ihr hier auf der AMI Website und im BMW Motor Show Blog nachlesen. Zudem gibt es einige Bilder auf Instagram und (bald) auch auf flickr.

Was 10 Tage Automesse final mit einem Kollegen Daniel Große und mir anrichten, dass könnt ihr im Podcast hören – der inoffiziell und nachhaltig schädlich für euren Gehörgang ist. Ab geht es zu Soundcloud, wo alle Episoden auffindbar sind.
Heute Abend findet ihr hier im Beitrag noch die letzte Ausgabe für 2014 mit dem “Abhupen” – jener Messe-Tradition, die das große Finale der AMI darstellt.