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smart roadster – 10 Jahre Freiheit

Der Smart Roadster wird 10 Jahre alt. Dem Kleinen war kein langes Produktionsdasein beschieden – aber er gehört zu den Fahrzeugen, an die ich mich gern erinnere. Und die ich nur zu gern wieder einmal fahren würde …

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Heute vor 10 Jahren fuhr der Smart Roadster erstmals bei den Händlern vor. Der kleine Sportler feiert heute also seinen ersten runden Geburtstag – und ist noch immer eines der Autos, die mich wirklich begeistern.

Am 11. April 2003 rollte der Roadster erstmals zu den Händlern. Aus dem winzigen 0,7 Liter-Aggregat holte man bei (damals noch) DaimlerChrysler immerhin 60 kW (82 PS). Und berechnete dafür einen Basispreis von 18.610 Euro.
Später folgten ein (weniger gelungenes) Roadster-Coupé, sowie weitere Motorisierungen – immer das gleiche Grund-Aggregat sorgte schließlich noch für 45 kW (61 PS) und in der Brabus-Variante 74 kW (101 PS).

Der Roadster war immer ein Auto, dass mich begeisterte. Ein straßenzugelassenes Go-Kart.
Man saß unheimlich tief, der Motor röhrte hinter einem und dank Hinterradantrieb ging es trotz des geringen Hubraums gern auch sportlich durch die Kurven. Das auch aufgrund eines geringen Leergewichts von 790 kg (beim Roadster, das Coupé wog etwas mehr).

Einsteigen konnte man im Smart Roadster für 14.990 Euro – und genau das sind mindestens leider 5.000 gute Gründe für das scheitern des Roadster gewesen.

Ja, er war laut. Besonders fix auch nicht – aber für ein Go-Kart reichen 180 km/h Spitze – und wunderbar hart. Wenn technisch gesehen für ein GoKart überhaupt ein Mangel an dem Kleinen bestand, war es das automatisierte sequenzielle Sechsgang-Schaltgetrieb aus dem normalen Smart. Freude bereitete das nämlich aufgrund seiner Langsamkeit nie – schon im normalen Smart nicht.
Das Problem am Ende war jedoch nicht das Auto. Das Problem war der Preis!

Und so folgte bereits nach zwei-einhalb Jahren, am 4. November 2005, das Ende des Smart Roadsters. Immerhin wurden insgesamt 43.000 des Roadsters produziert, und es gelang dem Smart durchaus viele Fans und Freunde zu gewinnen. Dass er selbst heute noch gefragt ist, zeigt ein Blick in die Gebrauchswagen-Börsen. Dort werden noch immer 4.000 bis 6.000 Euro für den Zwerg aufgerufen. Eine stolze Summe für ein 10 Jahre altes Spaßmobil.

Ich zumindest hatte mit dem smart Roadster, den ich während der ersten Zeit in Leipzig hin und wieder fuhr, jede Menge Spaß. Ob das meinem Kollegen Daniel Große auch so ging – ich erinnere mich an eine lebhafte Fahrt ;)
Irgendwann wird der Kleine hier sicherlich mal wieder in der Garage stehen – dann auf mich zugelassen ;)

P.S. Auch Sebastian Bauer hat etwas zum smart roadster geschrieben. Im Gegensatz zu mir besaß er gar einen kleinen Roadster über einige Jahre hinweg. Lest seine Erinnerungen an ein wunderbares kleines Auto unbedingt!