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Autos hautnah – Roundup #2 / Camaro, D-Max und Giulietta im Fahrbericht

“Einmal wieder Kind sein” – unter diesem Motto könnte diese Ausgabe des Roundup stehen. Oder besser gesagt: Eigentlich steht sie unter diesem. Denn die drei Fahrzeuge, deren Testberichte ich diesmal aufgreifen werde, haben den besagten Bloggern offenbar ziemlich viel Freude bereitet.

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“Einmal wieder Kind sein” – unter diesem Motto könnte diese Ausgabe des Roundup stehen. Oder besser gesagt: Eigentlich steht sie unter diesem. Denn die drei Fahrzeuge, deren Testberichte ich diesmal aufgreifen werde, haben den besagten Bloggern offenbar ziemlich viel Freude bereitet.

Zu allererst wäre da Mario-Roman Lambrecht. Einer der Blogger, die nicht nur wunderbar schreiben und immer die Autos auf dem Hof haben, auf die andere neidisch sind. Nein, Mario-Roman hat auch noch ein ausgesprochen gutes Auge und liefert perfekte Bilder.
Diesmal durfte er sich einige Tage mit dem Chevrolet Camaro V8 Cabriolet beschäftigen.
Der Retro-Chevy ist ein direkter Wettbewerber des Retro-Ford Mustang. Mit einem Unterschied: Er ist im Gegensatz zum Ford auch in Europa über die regulären Chevrolet-Händler erhältlich. Damit ist er nicht weniger Exot auf den Straßen in Deutschland, aber zumindest einer, den man als Auto-Fan beim Kauf ohne Import-Probleme ins Auge fassen kann.
“Ein Auto für Jungs”, ist am Ende des spannend zu lesenden Berichts kurz und knapp angegeben. Und: “Wie ein bockiges Kind umklammere ich den Schlüssel des Camaro als er wieder abgeholt werden soll. Das ist meiner. Den will ich behalten.”

Und noch einmal Junge sein: Diesmal weniger Michael Knight und mehr Colt Seavers.
Jens Stratmann hat sich beim Testen des Isuzu D-MAX Space Cab so gefühlt.
Der D-MAX ist ein wunderbarer Pick-Up, mit dem die Japaner sich zur AMI 2012 wieder zurück im Ring gemeldet haben. Eine Besonderheit des Arbeits-Off-Roaders: Die sich gegenläufig öffnenden Türen. Ein echter Hingucker, vor allem in der Autokategorie.
Dass man für das 5,3 Meter lange Tier nicht unbedingt einfach eine Parklücke findet ist am Ende der einzige Kritikpunkt vom jung gezauberten Jens. “Mit dem D-Max fällt man definitiv auf.”, aber wieso sonst sollte man den sich privat auch kaufen? Fehlt eigentlich nur noch der obligatorische Adler auf der Haube … den Look von Colt allerdings hat neulich bereits ein VW Händler in Hamburg für sich ausgeborgt und einen Amarok als Stunt-Hommage kreiert.

Auch was für Jungs?
Die Frage stellt sich ein wenig bei der Alfa Romeo Giulietta, mit der Sebastian Bauer unterwegs war.
Dabei deutet der Name eher darauf hin, dass die bezaubernde Italienerin eine richtig gute Freundin für den Mann an ihrer Seite werden kann. Aber wie es sich eben mit jeder leidenschaftlichen Dame so verhält: Wo Liebe ist, da ist auch Hass, Wo Leidenschaft da ist auch Frust.
So kann man vielleicht Sebastians Erfahrungen zusammenfassen: “Mich brachten sie oft auf die Palme, nach kurzer Zeit gewöhnt man sich aber dann doch daran – vielleicht gerade deshalb, weil die Giulietta immer wieder mit ihrer Eleganz und ihrem Stil begeistert. Ob nun gut oder schlecht: einige der genannten Mängel gehören sich für ein modernes Auto eigentlich nicht.”
Also doch eher etwas für Männer, als für Jungs … Charakterstark und Sexy.

Am Ende verweise ich noch auf einen Artikel von Tom Schwede bei 1300CCM: “Über den Genuss beim Oldtimer-Fahrer“. Der einzige Oldtimer, den ich bisher gefahren habe verdient die Bezeichnung nicht und war ein Renault von 1985 (und damit war er immer noch jünger als ich), aber ich mag moderne Autos. Dass ein Ford Mustang natürlich zeitlos schön und unersetzbar ist, darüber müssen wir nicht streiten. Aber bis auf wenige Ikonen … Tom beschreibt, wieso Oldtimer aber eben doch immer ein Genuss sein werden.