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Thomas auf der Psychatercouch: Rote Autos

Sind wir mal ehrlich: Die Farbe Rot steht nur wenigen Autos.
Einem Ferrari. Natürlich. Einem Alfa Romeo. Auch noch, ist schließlich Italiener. Einer Dodge Viper. Gern doch.
Aber dann. Dann hört es schon auf.

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Rot und Autos, das ist mindestens ebenso schlecht zu kombinieren wie Gewürzgurken-Geschmack mit Pudding. Unheimlich schwierig. In meinen Augen.

Ich gestehe: ich war noch nie ein großer Fan von roten Autos. Und doch war mein erstes Auto, ja – rot. Ein roter Renault R11. Mehr Anfangsbuchstaben-‚R‘ bekommt man in einem Vier-Wort-Satz überhaupt nicht unter.
Ich habe mir das Auto damals nicht ausgesucht. Und nein, ich hatte auch kein Mitspracherecht, als meine markenbegeisterten Eltern entschieden, den Roten Teufel für mich zu kaufen. Ein Wunder, dass die Beziehung zu meinen Eltern daran nicht nachhaltig Schaden nahm – ich war schon vorher ausgezogen.

Meine Aversion gegen rote Autos sitzt tief.
Sicherlich hängt dies auch damit zusammen, dass der rote Renault damals schon matt war – obwohl der Trend zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht geboren war. Allerdings war er auch nicht durchgehend matt. Dort, wo die Sonne nicht jeden Tag hin kam, glänzte er noch …

Ich mag rot auf Autos auch nicht, weil es so schlecht zu fotografieren ist. Und man den Dreck dauernd sieht.
Ich bin eher so der „Lass uns das Auto doch in grau kaufen!“-Typ. Oder Schwarz. Wenn es sein muss.

Ich hatte auch schon ein blaues und ein goldenes Auto. Eigentlich ist das noch gruseliger als rot …! Aber das soll jetzt nicht Thema sein.

Denn ich habe mich ausgesöhnt. Mit dem Rot.
Und Schuld daran ist ein Mazda.

Für 14 Tage stand auf dem Platz vor meiner Garage (ja, davor … in der Garage stand mein privater Kombi) ein roter Mazda6 Kombi.
Und der war ein wenig wie Angelika Kallwass. Ein Therapeut, der mit beruhigender Stimme sagte: „Schau mal, Thomas. Alles halb so wild. Die Zeiten haben sich geändert!“

Und in der Tat.
Rot passt noch immer nicht zu jedem Auto. ABER dem Mazda6 steht das Rubinrot Metallic-farbene Kleid ungemein!
Doch, „der kann es tragen“, hallt es in meinem Kopf. Und schwups: als ich den Mazda6-Testwagen nach 14 Tagen wieder zurück geben muss, da kommt ein wenig Selbsthass in mir auf. Weil mir ein Gedanke durch den Kopf hüpft: „Den würde ich gar in rot kaufen!“
Die echte Frau Kallwass wäre stolz, denkt mein Vernunft-Ich. Sie würde mir die Hand auf die Schulter legen und mich in die Garage begleiten. Zu meinem grauen Familienkombi. Und ich sage mutig: „Sehen Sie, Frau Kallwass. Ich finde grau zwar noch immer toll, aber wie wäre es, wenn wir ‚Den Dicken‘ (wie ich mein Auto nenne) umlackieren? In Rot?“
Und Angelika würde mich anschauen und sagen: „Du bist irre!“ – warum sie das allerdings mit der Stimme meiner Frau tut …?

Der Mazda6 in Rubinrot Metallic ist ein wirklich schickes Auto, wenn man das als Autoblogger mal schreiben darf. Dem steht das, echt. Einen ausführlichen Testbericht zum Mazda6 Kombi lest ihr in den kommenden Tagen auf autokarma.de

Was haltet ihr von roten Autos? Schreibt es in die Kommentare!

  • PS

    Ich habe selbst auch ein rotes Auto. Einen Corsa OPC. Ich finde es steht ihm sehr gut, allerdings lässt es sich, wie du oben auch erwähnt hast, wirklich sehr schlecht fotografieren. Entweder wirkt er in der Sonne orange oder pink, wenn es dunkel ist, wirkt er kirschrot, aber nie signalrot (oder nach Opel: Magmarot) wie er eigentlich sein sollte.

  • Dirk Struve

    Für das Rot hat Mazda einen Oscar verdient.