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Renault fürchtet Google nicht

Keine Angst: Renault fürchtet Googles Auto nicht

Keine Sorgen über Googles jüngst vorgestelltes, selbst fahrendes Auto macht sich Renault-Chef Carlos Ghosn. Im Gegensatz zu GM-Entwicklungschef Mark Reuss blickt der Franzose gelassen in Richtung Mountain View.

Einen Prototypen vorzustellen ist etwas anders, als ein Fahrzeug tatsächlich in Serie zu bauen. Das, so Goshn in einer Rede auf dem Kongress ‘Das Auto der Zukunft’ in Paris, mache viel Arbeit. Zudem seien die Margen vergleichsweise gering. Vielmehr vermute er, sei Google mit dem Prototyp vor allem auf Suche nach Partnern aus Reihen der großen Hersteller.

Auch hat Goshn Zweifel, dass wir so schnell autonom fahrende Autos sehen werden: “Das Problem ist nicht die Technologie, das Problem ist die Gesetzgebung”, so der Renault-Chef. Die ersten Fahrzeuge, die autonome Funktionen übernehmen – immer aber noch einen Fahrer benötigen – erwartet Goshn für 2018, die Branche kommuniziert in der Tat geschlossen das Jahr 2020 für einen möglichen Start.

Google hatte vor Kurzem den ersten Prototypen eines eigenen selbstfahrenden Fahrzeugs gezeigt. Die Vision des Autos von Morgen kommt ohne Lenkrad oder Brems- und Gaspedale aus. In den kommenden zwei Jahren will der Internet-Riese rund 100 Testfahrzeuge bauen.