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MINI gratuliert Porsche 911 zum Geburtstag

Ich mag es, wenn Autohersteller den Wettbewerb für diese kleinen Augenblicke einmal aussen vor lassen. So wie MINI jetzt: Der classic Mini gratuliert dem ungleichen Bruder Porsche 911 mit einer offiziellen Pressemitteilung zum runden Jubiläum – 50 Jahre Porsche 911. Was den Mini und den Porsche verbindet – im Artikel!

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Ich mag es, wenn Autohersteller den Wettbewerb für diese kleinen Augenblicke einmal aussen vor lassen, und statt dessen Charme sowie Witz wirken lassen. Das gibt Konzernen und Marken Seele.

Im September 2013 feiert mit dem Porsche 911 der deutsche Sportwagen schlechthin seinen 50. Geburtstag. Der Zuffenhausener hat dieser Tage viele Gratulanten, die aufgrund des angekündigten 50 Jahre-Sondermodells.
Nun reiht sich MINI auch in den Kreis der Gratulanten ein.
Und das finde ich wirklich smart.

Mit dem Classic Mini kann die Marke auf ein ähnliches Modell verweisen, dass ebenso wenig älter geworden und zu einer Design-Ikone geworden ist.

Auch wenn sich auf den ersten Blick (Anordnung der Motoren – beim Mini in der Front, beim Elfer im Heck) scheinbar gewaltige Unterschiede auftürmen, gibt es neben dem Kultstatus eine Reihe weiterer Berührungspunkte, die MINI allemal herzliche Grußworte wert sind, heisst es in der BMW Group-Pressemitteilung zum Geburtstagsgruß.

Nur wenige Autos sind über all die Jahre so zeitlos und so individuell geblieben wie der Porsche und der Mini.

Obwohl Mini und Porsche 911 ohnehin unvergleichlich sind, gibt es ein paar auffällige Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel die holprige Namensfindung.
Der Porsche wurde 1963 als 901 vorgestellt, was aufgrund der „0“ in der Mitte der Modellbezeichnung zu Problemen mit Peugeot führte. Also wurde aus dem 901 der 911, und aus diesem eine Legende. Bis heute wurde der „Elfer“ deutlich über 800.000 Mal verkauft – ein Spitzenwert in diesem Segment.
Der Mini hingegen kam als Zwilling auf den Markt. Als Morris Mini-Minor und Austin Seven. „Welcher Name sich durchgesetzt hat, ist bekannt„, witzt MINI in seiner Pressemitteilung. Und fügt nicht ganz ohne Stolz die Absatzzahl für den klassischen Mini hinzu: 5,3 Millionen Einheiten.

Noch eine Gemeinsamkeit? Stillstand ist tabu – beide Fahrzeuge wollen Zeitgeist mit Zeitlosigkeit und Vorsprung mit Erinnerung verbinden. Dass dabei nicht immer jede Umstellung zur Freude der Fans geschah gehört dazu: „Ob es nun die Umstellung von Luft- auf Wasserkühlung bei Porsche war oder das deutliche Plus an Komfort und Luxus beim ersten MINI unter BMW Ägide. Letztendlich haben sich beide Evergreens bestens gehalten und sehen im Großen und Ganzen immer noch aus wie früher – den guten Genen sei Dank.

Übrigens: Den MINI von heute und den Mini von gestern verbindet noch etwas mit Porsche. Rotznasigkeit. Im Jahr 2010 forderte Jim McDowell, damals Chef von MINI in den USA, einen Wettkampf zwischen MINI und Porsche heraus. Auf der US-Rennstrecke „Road Atlanta“ sollte ein 184 PS starker MINI Cooper S gegen den mit 345 PS ausgestatteten Porsche 911 Carrera antreten.
Porsche winkte ab, McDowell fand einen Porschefahrer und – verlor mit zwei Sekunden Rückstand. Aber: Den Porschefahrer kostete jede Sekunde Vorsprung beim Händler rund 38.000 US-Dollar ;-)

Nun also.
Mini, geboren 1959, gratuliert Porsche, geboren 1963.
Zwei wunderbare Ikonen. Ein wunderbarer Geburtstag. Eine tolle Geste.

  • Oskar

    Sorry, aber „Mit dem Classic Mini kann die Marke auf ein ähnliches Modell verweisen, dass ebenso wenig älter geworden und zu einer Design-Ikone geworden ist.“ ist völliger Quatsch. Versuch mal bei BMW Ersatzteile für den Mini zu kaufen, dann siehst Du, wie viel die mit dem Mini zu tun haben.