autokarma - Um Auto und das Reisen. Für Männer mit Kind und Familie.

Willkommen bei autokarma. Hier geht es um Autos, Elektromobilität und mehr. Dieser Beitrag hat Ford und Mustang zum Thema.

Ford Mustang 2015 - Premiere

Ford Mustang – so kommt er 2015 nach Deutschland

Da ist er – endlich: der Ford Mustang 2014. Mit der neuen Generation kommt die Auto-Ikone endlich auch ganz offiziell nach Europa zu den Ford-Händlern. Alles, was man zur Premiere schon jetzt wissen muss.

Für diesen Artikel benötigst Du ca. 02:55 Minuten Lesezeit.

Es hat gedauert. 50 Jahre.
Doch immerhin, die neue Generation des Ford Mustang wird es endlich auch ganz offiziell nach Europa schaffen. Zwar müssen sich Fans des Ponys noch gedulden, doch ab 2015 wird der Mustang bei den Ford Händlern einziehen.

Eineinhalb Jahre noch.
So lang wird der neue Mustang benötigen, um die Reise über den großen Teich anzutreten. Trotzdem, die Vorfreude der Fans war groß, als Ford vor einem Jahr verkündete, die Legende würde endlich auch offiziell nach Europa kommen.

Doch wird die Neuauflage – die sechste Generation – den Erwartungen gerecht?

Mit dem Retro-Mustang war Ford 2004 ein großer Wurf gelungen. Seitdem frischte man ihn immer wieder auf, und sorgte mit der Ankündigung, sich für die neue Generation vom Retro-Design verabschieden zu wollen, nicht nur für Freude.

Nun ist er endlich da. Der Neue.

Und sieht doch irgendwie bekannt aus.
Und ein wenig normal. Oder?
Zumindest mit der Partie um die Front-Scheinwerfer kann ich mich auf den Bildern noch nicht ganz anfreunden, zu tief sind sie in der Seitenansicht in die Kotflügel gezogen, nehmen dem Mustang dadurch ein wenig die Aggressivität.

Dabei ist Ford durchaus ein Kunststück gelungen – man vereinte das Evos Concept mit den bekannten Linien des Mustangs. Das sieht insgesamt gelungen aus, und doch fehlt auf den Bildern des neuen GT dieser gewisser Pepp.
Es wird spannend, ihn erstmals live zu sehen – dann dürften die Konturen doch noch einmal etwas anders wirken.

Der neue Mustang ist keine Revolution, eher eine schöne Evolution.

Der Mustang des 21sten Jahrhunderts

Ja, man könnte ihn den Mustang des neuen Jahrhunderts nennen. Er ist feiner gezeichnet als seine Vorgänger, das macht Autos von heute aus.
Vor allem aber ist er – nun, leider auch kleiner.
In Hinblick auf den Motor.

Denn während er beispielsweise in der Breite um 4 Zentimeter wächst, speckt er erwartungsgemäß beim Motor ab. Wie schon in den letzten Monaten auch hier im Blog berichtet setzt Ford für Europa auf einen aufgeladenen Vierzylinder EcoBoost-Motor mit 2,3 Litern Hubraum und 310 PS.
Manch Mustang-Fan dürfte angesichts dieser Zahlen Tränen in die Augen bekommen. Doch in meinen Augen war der Mustang nie ein Muscle-, sondern immer ein Pony-Car. Und die waren ursprünglich als kleine, feine und vor allem günstige Sportwägen gedacht.
So wies der Mustang II und III zwischen 1974 und 1994 durchaus auch einen Vierzylinder-Motor auf, mit – Überraschung! – exakt 2,3 l Hubraum.
Eine echte Enttäuschung allerdings ist durchaus, dass Ford nicht einmal darüber nachdenkt, die beiden V6 Aggregate nach Europa zu bringen – die beiden 3,7 l-Motoren bleiben für Europa kategorisch außen vor. Den Achtzylinder mit fünf Liter Hubraum 430 PS im Mustang GT soll es hingegen geben. Verstehe einer.

Im Innenraum überrascht der neue Mustang nicht – kennt man ihn heute, erkennt man ihn auch morgen. Plastik, glatte Oberflächen und wahlweise eine manuelle oder automatische Sechsgang-Schaltung.

Bei den Fahreigenschaften würde Ford gern den Vergleich mit BMW M3 und Porsche 911 wagen. Es wird abzuwarten bleiben, ob man es schafft. Für die Abstimmung des Neuen hat man sich zumindest die Boss-Version des Aktuellen als Referenz genommen – könnte also was werden.

Zeitgleich zum Mustang erscheint 2015 die Cabrioversion. Die Preise für die beiden hat Ford allerdings noch nicht verraten – ist ja auch noch ein wenig hin. Mitte 2014 soll das Coupé in den USA auf den Markt kommen, in Europa ist aktuell wohl Q3 2015 realistisch.