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Ford Mustang: Retro am Ende, Evos als Blaupause.

Man muss wahrlich kein Hellseher sein, um zu deuten, dass die Tage des Ford Mustang im Retro-Anzug gezählt sind. Fords Überlebensmethodik für die Zukunft lautet “One World Car”. Der neue Mustang dürfte 2015 aussehen, wie 2011 das Concept Evos.

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Man muss wahrlich kein Hellseher sein, um zu deuten, dass die Tage des Ford Mustang im Retro-Anzug gezählt sind. Fords Überlebensmethodik für die Zukunft lautet “One World Car”. Vorbei die Tage, in denen der Escort oder Focus in Europa ein vollständig anderes Auto als den USA ist. Vorbei, in denen Ford Fusion und Ford Mondeo zwar theoretisch Brüder, praktisch aber ‘nothing in common’ haben.

Die drei neusten Massenmodelle – Fiesta, Focus und der kommende Mondeo (der bis auf den Namen eben der neuer Ford Fusion ist (Bild)) – machen es vor. Mit der Ikone Ford Mustang scheint es da nur logisch, ähnliche Schritte zu gehen. Weg vom US-Auto, hin zum Weltauto. Oder ruft der Weltmarkt nicht nach dem Sportler? Ein solcher fehlt in Fords Europa-Angebot zumindest als Prestigeprojekt.

Den allzu US-Amerikanischen Mustang jedoch will man offiziell hier nicht anbieten. Zu groß wohl die Bedenken den massiven Motor und das Design in Europa nicht ohne etablieren zu können. Seit Cougar und Puma allerdings fehlt Ford der – blöder Reim, aber nicht beabsichtigt – pure, reiner Sportler ohne Seriengene von Focus und Fiesta.

Also ein neuer Mustang. Einer, der  sowohl in den USA als auch Europa ankommt?

Ein Schritt könnte der Evos sein. Das Concept definiert das Ford-Design für die nächsten Jahre. Focus und Fusion/Mondeo tragen eindeutig seine Linien. Doch der Evos eignet sich auch als Coupé. Als neuer Mustang.

Dafür gibt Ford das Retro-Design des Mustang auf. Die Welt zu erobern, die Vergangenheit zu vergessen.
Das ging schon einmal grässlich schief – die Mustangs der 80er und 90er Jahre waren nicht wirklich was. Mit dem 2004 vorgestellten neuen Mustang allerdings scheint man bei Ford auch nicht ganz zufrieden zu sein – man bringt Facelifts, Korrekturen und Sondermodelle in einer Geschwindigkeit, die einen als Fan und Käufer ins Taumeln bringen. Den Absatzzahlen hat es leider nicht geholfen – von 166,530 verkaufen Exemplaren 2006 purzelte der Absatz in 2011 auf 70,438 Mustangs herab.

2015 steht der neue Mustang an. Und wenn man dem Wall Street Journal vertrauen darf, ist das Ende des Retro-Schick beschlossene Sache bei Ford. Der Neue soll mehr in Richtung Evos gehen. Mehr Europäer als Amerikaner sein. Mehr World Car als Cowboy. Ob Ford der Auto-Legende damit einen neuen Impuls geben kann, muss abgewartet werden. Wer den neuen Mustang im Hommage-Stil des 60er und 70er Ur-Ponys haben will, sollte sich mit dem Kauf beeilen. Oder sich freuen – die Preise für den 2009er und 2010er Mustang – die meines Erachtens schönste Variation des Themas – dürfte im Preis immer mehr in die Region eines schönen Zweitwagens sinken, selbst bei den wenigen Exemplaren in Deutschland …

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