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Ford Mondeo 2014 - Er kommt

Ford Mondeo – Er ist da! Und das kostet er.

Er kommt mit gehöriger Verspätung, aber jetzt kommt er – endlich: Der Ford Mondeo ist ab sofort bestellbar. Noch bevor die finale Serienversion des neuen Ford Flaggschiffs auf dem Pariser Automobil Salon steht, verrät Ford jetzt die ersten Details. Drei Varianten und sechs Motoren – darunter der preisgekrönte Dreizylinder – wird es geben, und einen Hybrid.

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Mit mehr als einem Jahr Verspätung kommt der neue Ford Mondeo endlich doch nach Europa. Zur Erinnerung: in den USA läuft er als Fusion bereits seit nahezu zwei Jahren vom Band.

Die Preise des VW Passat- Wettbewerbers bleiben dabei dankenswerter Weise stabil: Ausstattungsbereinigt kostet der Ende des Jahres zu den Ford Händlern rollende Mondeo kaum mehr. Los geht es mit dem Neuen bei 27.150 Euro.

Für den Preis bekommt man die fünftürige Stufenheck-Limousine mit einem 160 PS starken 1,5-Liter-Ecoboost-Turbobenziner.
Auch den mehrfach ausgezeichneten und zuletzt zum bereits dritten Mal in Folge zum Engine of the Year-gekrönte Dreizylinder wird im Mondeo Einzug halten. Direkt zum Marktstart jedoch wird es ihn nicht geben. Hat man da Angst, weil schon 1,5 Liter für den dicken Mondeo etwas wenig auf dem Papier aussieht? Dabei ist der 1,0 Dreizylinder ebenso stark wie der heute angebotene 1,6 Liter Einstiegsbenziner – hier wie da gibt es 120 PS Leistung.
Sobald der Dreizylinder jedenfalls unter der Motorhaube landet dürfte auch der Preis für das Basismodell sinken – um die 24.000 Euro sollten dann möglich sein. Das jedoch ist noch Zukunftsmusik.

Zum Marktstart wird es zunächst einmal den erwähnten 1,5 Liter Benziner geben. Der bekommt zwei 2,0 Liter Vierzylinder mit 203 und 240 PS zur Seite gestellt. Auf der Diesel-Seite gibt es ein 1,6 Liter Aggregat mit 115 PS sowie zwei 2,0 Liter Motoren mit 150 bzw. 180 PS. Die Diesel-Modelle gibt es zudem als noch einmal sparsamere ECOnetic-Varianten, bei denen der Verbrauch nochmals um ca. einen halben Liter nach unten gedrückt wird.
Jede Motoren-Variante kann wahlweise mit einer Sechsgang-Automatik oder einem manuellen Sechsgang-Getriebe ausgestattet werden.

Neu ist zudem die Hybrid-Version. Die erfreut sich in den USA durchaus großer Beliebtheit. Ausgestattet mit einem 2,0 Liter Benziner ist sie für 34.950 Euro erhältlich und begnügt sich mit 4,2 Litern Benzin. Zum Vergleich: der 1,5 Liter Vierzylinder genehmigt sich 5,8 Liter – beides natürlich NEFZ-Werte.
Einziges Manko des Hybrids: den neuen Antrieb gibt es leider nicht für Fließheck und erst recht nicht für den Kombi. Er bleibt dem hier in Deutschland zuletzt überhaupt nicht mehr angebotenem Stufenheck vorbehalten.

Die Kombi-Variante des neuen Ford Mondeo – traditionell hier in Deutschland ja das meistverkaufte Modell – ist mit dem kleinen Benziner ab für 1.000 Euro mehr als die Limousine erhältlich; also 28.150 Euro. Den gleichen Preis verlangt Ford verlangt Ford für den Einstiegs-Diesel als Limousine.

Auf der Ausstattungs-Seite geht der Mondeo mit der Zeit. Zum einen wird Ford sich seinen Bemühungen treu bleiben und durch allerlei Assistenz-Systeme den eigenen Anspruch als Technologie-Vorreiter in der Mittelklasse halten wollen. Dazu gehören unter anderem die aus dem Focus bekannten Systeme wie adaptiver Tempomat, Toter-Winkel-Warner, Spurhalteassistent sowie der Einparkassistent, der mit nahezu jeder Parklücke fertig wird. Erstmals bringen die Kölner den Gurt-Airbags für die äußeren hinteren Sitze in die Klasse. Zudem gibt es adaptiv mitlenkende LED-Scheinwerfer, die nächste Generation des sprachgesteuerten Konnektivitätssystems Ford SYNC 2 mit AppLink, einen großen Touchscreen sowie (das in der EU für Neuwagen vorgeschriebene) integrierte Notruf-System.

Direkt zum Start will Ford auch die auf den letzten Automessen in den Fokus gerückte Vignale-Version anbieten. Neben einer Vollleder-Ausstattung, beledertem Armaturenbrett umfasst. Kern des Vignale-Angebots ist jedoch ein Premium-Service-Paket, bei dem Fahrer und Fahrzeug stets mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht werden, kleinere Reparaturen sind dann wohl inklusive. Details schuldet Ford im Moment aber hier ebenso noch, wie die Ausstattungslisten zum Neuen.

Ursprünglich sollte die neue, fünfte Generation des Ford Mondeo bereits Ende 2013 bei den Händlern stehen. Da sich Ford durch die Absatzkrise in Europa jedoch gezwungen sah, das Werk im belgischen Genk zu schließen musste man Produktionskapazitäten neu verteilen. So wanderte die Fertigung des Mondeos von Genk ins spanische Valencia, wo der Neue jetzt mit erheblicher Verspätung anläuft. Kunden und Ford-Händler werden es danken.