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Zeit zum Auspacken: Der neue Ford Ka+ soll dem Opel Karl einheizen

Adieu, du zarte Kinderzeit. Der Ford Ka bekommt Testosteron gespritzt und mutiert zum fünftürigen Ford Ka+. Ob das dem knuffigen Stadtflitzer gut tut? Erste Details zum neuen Modell.

Aufgepasst und ausgepackt!

Hier packen Unboxing Star Lewis Hilsenteger und der Schauspielerin Joanna Page den neuen Ford Ka+ aus!

Was zum Vorschein kommt ist ein deutlich gewachsener Ka – von 3,62 Metern geht es nun auf 3,93 Meter.
Weg ist der Zuckerguss im Design; kein Kindchenschema mehr. Der Ka+ wirkt maskuliner, die Front ist steiler und kräftiger gezeichnet.

Mit dem neuen fünftürigen KA+ will Ford in die Nische schießen, in der sich der Billig-Heimer Opel Karl oder auch der Renault Twingo erfolgreich gesetzt haben. Das kleine Raumwunder kommt aus Indien, wird aber wie sein Bruder Ford EcoSport (im Test) einst vor dem Start in Europa bereits seit geraumer Zeit in Brasilien verkauft. Gebaut wird der neue Ka+ in Indien.

Der Ka+ hat mit dem knuffigen Zwei-Türer-Flitzer Ka nicht mehr viel gemein, außer die ersten sechs Buchstaben im Namen. Er ist kräftiger gezeichnet, annähernd so groß wie der Fiesta und sogar etwas höher als eben dieser.
Diese Dimensionen bilden die Basis für einen Innenraum, der für viel Beinfreiheit im Fond und Kopffreiheit vorn sorgt. Der Kofferraum fasst 270 Liter – das sind 46 Liter mehr als beim Ka ohne +.

Der Ka+ will vor allem mit Vielseitigkeit und „Raumfunktionalität“ überzeugen. So betont Ford in der Pressemitteilung zur Vorstellung die 21 Ablagefächer, die übers ganze Auto verteilt sind.
Eines dieser Staufächer ist das „MyFord Dock“ in der Mitte des Instrumententrägers. Hier können die Mitfahrenden ihre Mobilgeräte ablegen, befestigen und laden.
Innen kann der neue Ford, den es als Ka bereits seit einiger Zeit in Brasilien zu kaufen gibt, seine Verwandtschaft zum Fiesta nicht leugnen.

Unter der Motorhaube des Ka+ tritt eine neue 1,2-Liter-Version der Duratec-Motorenfamilie an. Der Euro 6-Vierzylinder-Benziner ist in zwei Leistungsstufen mit 51 kW (70 PS) oder 63 kW (85 PS) erhältlich.

Der neue Ka+ ist ab Mitte Juni in Deutschland bestellbar, im Herbst sollen die ersten Fahrzeuge dann ausgeliefert werden. Der Einstiegspreis liegt bei 9.990 Euro (70 PS); rund 600 Euro mehr als bisher. Der stärkere Motor ist ausschließlich in den höheren Ausstattungen (ab 11.400 Euro) erhältlich.

Dass der Ka+ preislich und räumlich zum Fiesta aufrückt ist Absicht. Die kommende Generation des Ford Fiesta soll höher positioniert werden und mehr Premium-Charakter erhalten.