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Die elektrische Revolution kann beginnen.

Genau 95 Prozent unserer Autofahrten führen uns zwischen Heim, Schule, Arbeit, Bäcker und Aldi in der Stadt umher. Das bedeutet: 95 Prozent unserer Autofahrten verbringen wir in einem nahen Umkreis. Das haben wir alle irgendwie schon gewusst. Forscher der Technischen Universität in Wien jedoch bestätigen es jetzt auch. Sie haben in einer Studie Autofahrer in […]

Genau 95 Prozent unserer Autofahrten führen uns zwischen Heim, Schule, Arbeit, Bäcker und Aldi in der Stadt umher. Das bedeutet: 95 Prozent unserer Autofahrten verbringen wir in einem nahen Umkreis.

Das haben wir alle irgendwie schon gewusst. Forscher der Technischen Universität in Wien jedoch bestätigen es jetzt auch. Sie haben in einer Studie Autofahrer in Wien und Niederösterreich mit GPS-Sendern ausgestattet und deren Wege analysiert. Ergebnis: Insgesamt 95 Prozent der Autofahrten könnten wir ebenso gut mit einem Elektro-Auto absolvieren – deren Reichweite mit heute meist um die 150 Kilometern pro Akku-Ladung würde vollkommen ausreichen.

Die Autohersteller wissen das. Wer es nicht weiss – oder besser: wahr haben will! – sind wir. Wir müssen aber umdenken! Weg vom “Was wäre wenn”-Dogma, hin zum “Was fahre ich wirklich”-Realweltbild. Viel zu oft fahren wir ein Auto, das zu groß ist. Wir kaufen Autos, die wir in der Form vlt. einmal im Jahr für den Urlaub benötigen – den Kombi-Sieben-Sitzer-Mini-Van. So wirklich brauchen wir ihn jedoch nicht. Nicht im Alltag. Für die meisten Wege würde ein kleiner Stromer reichen. Und für den Italien-Urlaub könnte man sich dann etwas GROSSES mieten. Oder?

Im AMI-Blog für die Leipziger Messe habe ich die Studie etwas näher beschrieben und unterstelle der Industrie gewappnet zu sein, während wir Kunden und Autofahrer wie blöde Lämmer noch immer dem sinnlosen Kombi hinter glotzen und uns nicht ausreichend auf die neue Mobilität einlassen.

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