Weil die neue BMW 320d Limousine hier aktuell einige Kilometer für mich rennen durfe – kurz diese Meldung: Keine zwei Monate nach seiner Händlerpremiere und mehr oder weniger heimlich (ohne Pressemitteilung, und nur auf der Facebook-Seite von Afrox) feiert die neue BMW 3er Limousine ihre Premiere als Rennwagen.
Aufgebaut von ADF Motorsport Team Afrox, und unter der Ägide von BMW Süd-Afrika, soll der 335i mit Anthony Taylor und Etienne van der Linde am Steuer schon bald zeigen, was in ihm steckt. Das Team will bereits beim 24 Stunden-Rennen am Nürburgring 2012 an den Start gehen.
Während es äußerlich und beim Gewicht einige kleine Änderungen gibt – vordergründig hat man zahlreiche Elemente entfernt und auf einige Carbon-Bauteile aus dem Programm von BMW M Performance umgesattelt, was den 3er auf nur noch 1.360 Kilogramm reduziert – bleibt unter der Haube nahezu alles gleich. Mit Blick auf die in Südafrika beim Tourenwagen-Sport geltenden Regeln hat man das Sechs-Zylinder-Aggregat sogar etwas drosseln müssen. Jetzt limitiert ein Air Restrictor die Luftversorgung und der Ladedruck liegt beim per Reglement auf maximal 0,7 bar festgeschrieben Wert. Ansonsten hat ADF die Motorelektronik, die Abgasanlage und den Turbolader für den Einsatz im Motorsport optimiert.
Insgesamt leistet der 335i in seiner ersten Motorsport-Inkarnation exakt 300 kW (408 PS) und lässt 600 Newtonmeter Drehmoment auf die Hinterräder los.
Hier mal zum Vergleich – mein Probefahr-F30 und die 335i Rennsemmel:




Probefahrt: Der neue BMW 3er.