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Da ist er: Der OPEL ADAM.

Da ist er also. ADAM. Der erste Opel. Für’s neue Jahr 2013. Seiner Art. Ein “Lifestyle-Stadtflitzer” mit dem Opel neues Wachstumspotenzial innerhalb des A-Segments erschließen will – so zumindest drückt es die Pressemitteilung aus. Jetzt kann man über Geschmack, Design und Schönheit natürlich streiten. Wie bei jedem Auto. Auch bei einem, dass wie eine Mischung […]

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Da ist er also. ADAM.
Der erste Opel. Für’s neue Jahr 2013. Seiner Art.
Ein “Lifestyle-Stadtflitzer” mit dem Opel neues Wachstumspotenzial innerhalb des A-Segments erschließen will – so zumindest drückt es die Pressemitteilung aus.

Jetzt kann man über Geschmack, Design und Schönheit natürlich streiten. Wie bei jedem Auto.
Auch bei einem, dass wie eine Mischung aus Renault Twingo, Audi A1, Fiat 500, Smart ForFour und Citroen C1 aussieht.
Am Ende werden die Kunden mit den Füßen abstimmen – und ich könnte mir hier vorstellen, dass der ADAM (“Ädäm” ausgesprochen, also englisch – was ich davon halte, hatte ich bereits geschrieben) seine Kundschaft neben der Frau von nebenan unter den Business-Kunden durchaus im Segment der Pflegedienste, Immobilienmakler und Co. findet.

Natürlich ist der ADAM eigentlich ein Corsa. Wäre der Corsa nicht über die Jahre zu deutlich gewachsen. Aber das Problem haben am Ende alle Hersteller – dass ihre Einstiegsmodelle so gewachsen sind, dass sie jetzt neue Einstiegsmodelle nachschicken müssen. Siehe VW Polo und up!.

3,70 Meter lang und 1,72 Meter breit (ohne Außenspiegel) ist der ADAM.
Ein MINI ist 3,69 Meter lang und 1,68 Meter breit.
Damit hätten wir schon einmal geklärt, gegen wen der neue Rüsselsheimer anstinken soll.

Das will er nicht nur in der Größe. Auch im Design und den Ausstattungsmöglichkeiten stellt Opel den Stadtflitzer sehr lifestylig auf. “Premium-inspiriertes Ambiente” verspricht man. Ein direkter Schuss vor den Bug von MINI. Für “trendbewusste, urbane Kunden, die ein Auto suchen, das ihren persönlichen Stil reflektiert“. Als hätte man die Pressemitteilung der Engländer abgeschrieben.
Da passen auch die vielseitigen Ausstattungsmöglichkeiten hinzu, die den ADAM mit ein wenig Zeitaufwand fast schon zum Unikat werden lassen. Ich zitiere großzügig aus der Pressemitteilung:
Anstelle der bei Opel sonst üblichen gestaffelten Ausstattungsreihen kommt der neue ADAM mit drei unterschiedlichen „Ausstattungswelten“, die verschiedene Geschmacks­richtungen ansprechen: JAM ist unkonventionell, modisch und bunt, GLAM mehr chic und elegant, SLAM steht für die sportliche Richtung. Diese drei „Lebenswelten“ bilden die Basis für beinahe unzählige optische Möglichkeiten zur Personalisierung des eigenen ADAM: Kunden können aus einer breiten Palette an Außenlackierungen wählen und sie mit drei Dachfarben kombinieren. Sie haben zudem die Wahl zwischen unterschiedlichen Innenfarben, Dekoren und Dachhimmel-Ausführungen, darunter ein extravaganter „Sternenhimmel“ mit LEDs. Doch damit nicht genug: Eine Vielzahl weiterer hochwertiger Design-Elemente ermöglicht es Kunden, ihren ADAM so auszustatten, dass er ihren ganz persönlichen Geschmack und Stil widerspiegelt.

Hinzu kommen wertige Materialien im Innenraum, eine Smartphone-Integration, die über das normale Level von heute hinaus geht: Mit dem neuen Opel-Infotainment-System ist es möglich, das Handy (Android und iOS) via Bluetooth oder USB-Verbindung ans Auto zu koppeln und Smartphone-Funktionen direkt auf ein sieben Zoll großen Farb-Touchscreen ins Fahrzeug zu bringen, darunter Internet-basierte Applikationen inklusive GPS-Navigation. Willkommen in der A-Klasse. Ausstattungstechnisch gibt es dazu einen Parkassistent – Männer dürfen dankbar sein. ESP gibt es serienmäßig an Bord.

Von vorn mag er gewöhnungsbedürftig aussehen. Faszinierend finde ich das Dach. Das hat man an der C-Säule so gestaltet, dass es über dem Auto zu schweben scheint. Wird interessant sein, das live zu sehen. Damit wirkt das Dach ein wenig wie eine Mütze – Cabrio ich hör dir trapsen!

Zum Marktstart im nächsten Jahr wird der ADAM mit altgedienten Benzinern (1.2 – 51kW/
70 PS, 1.4 – 64 kW/87 PS und 1.4 – 74/100 PS) in Verbindung mit Fünfgang-Schaltgetriebe verfügbar sein. Ein Dreizylinder-Aggregate hat Opel aktuell noch nicht, vor 2014 dürfte das auch nix werden. Kombinieren kann man die Benziner wenigstens aber schon via Aufpreis mit dem Opel ecoFLEX-Paket inklusive Start/Stop-System. Einen Diesel sucht man vergebens, bei der Positionierung als Stadtflitzer muss das aber auch nicht unbedingt sein.

Seinen Bestellstart feiert der neue Opel ADAM zur Weltpremiere auf dem Automobilsalon in Paris, der vom 29. September bis 14. Oktober 2012 läuft. Zu den Händlern rollt er im Januar 2013 – übrigens wahlweise auf 16, 17 oder 18 Zoll großen Rädern. Preise hat Opel bisher nicht kommuniziert – billig dürfte er nicht werden. Ausstattung und Positionierung sprechen eher dafür, dass er an der Preismarke vom Corsa kratzen dürfte.

Jens ist vom ADAM begeistert und freut sich auf den Erstkontakt. Ich (als Nicht-Fan von Panoramadächern) überlege, ob so ein LED-Sternenhimmel im Auto nicht doch ein Kaufargument ist …