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BMW i3 Premiere

BMW i3 – Alles Wichtige zum Elektroauto-Star der IAA 2013

Auf der IAA 2011 zeigte BMW das Concept Car des BMW i3 – jetzt, zwei Jahre später feiert die Serienversion nun ihre Weltpremiere. Sechs Wochen vor der Publikumspremiere in Frankfurt enthüllte BMW nun das Elektroauto auf einem parallelen Event in in London, New York und Peking.

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Seit zwei Jahren inszeniert man den BMW i3 als Elektroauto der Zukunft – ohne das Auto bisher vorzeigen zu können. Doch jetzt ist die Zeit der Spekulation vorbei. Zeit für harte Fakten. Auf der IAA 2013 in Frankfurt wird der BMW i3 zu den Stars gehören – und jetzt hat man das Tuch gezogen.

Der Weg hier hin war lang. Zwei Concept Cars markierten die Meilensteine bis heute – zur Vorstellung der Serienversion des BMW i3. Unter dem Arbeitstitel Megacity Vehicle hat BMW einst die Arbeiten an dem Auto begonnen. Ab November muss es zeigen, ob sich die Vision tatsächlich auch in der Realität behaupten kann. In vielerlei Hinsicht betritt BMW mit dem Fahrzeug Neuland. Der BMW i3 widersetzt sich vielen bisher bekannten Konventionen des Autobaus – ein Elektrofahrzeug, welches auf einem weißen Blatt begann, weil BMW den Mut hatte die Idee “Auto” vollständig neu zu denken.

Man verzichtet weitgehend auf Stahl, setzt konsequent auf Leichtbau und bekommt so ein Gewicht von nur 1.195 Kilogramm für das Auto hin – trotz schwerer Batterien. Die sind nicht wie bei vielen aktuellen Elektrofahrzeugen im Kofferraum oder Motorraum untergebracht, sondern im Unterboden. Das garantiert hohen Nutzwert, weil man keinen Platz opfern muss, und gute Fahrdynamik – dem niedrigen Schwerpunkt sei dank.
Der Nutzerwert in Fakten: vier Personen finden Platz, 260 Liter Kofferraumvolumen bietet der BMW i3 plus ein wenig Raum vorn unter der “Motorhaube”.
Wie sich der BMW i3 in der Serienversion in echt schlägt, wird das Publikum auf der IAA zeigen können. Dort präsentiert sich der Neue erstmals der breiten Öffentlichkeit. Erste Testfahrten folgen wohl danach, bevor der BMW i3 im November zu den Händlern rollt.

Kernthema bei potentiellen Käufern wird – neben dem aussergewöhnlichen Design des BMW i3 – natürlich die Reichweite sein. Die beträgt im EU-Zyklus 190 Kilometer, im Alltag, so BMW, werden Kunden zwischen 130 und 160 Kilometer weit kommen. Bisher haben die Fahrer bei den Alltagstest mit dem MINI E und dem BMW ActiveE im Schnitt 64 Kilometer am Tag zurück gelegt – somit sollten die 130 Kilometer eigentlich reichen. Spannend werden also die ersten Alltagsberichte von richtigen Kunden.
Der Lithium-Ionen-Akku weist eine Kapazität von 22 kWh auf und kann innerhalb von acht Stunden an jeder normalen Steckdose geladen werden. Deutlich schneller geht es an den Schnellladesäulen – die powern den Akku innerhalb von 30 Minuten zu etwa 80 Prozent voll.
Die Fahrdaten des BMW i3 können sich sehen lassen: 125 kW (170 PS), 250 Newtonmeter und in 7,2 Sekunden ist der Kleine von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist aus Gründen des Energieverbrauchs auf 150 km/h limitiert – für den Einsatzort Megacity und Umland sollte das weit ausreichend sein.

Der BMW i3 ist für vier Menschen zugelassen. Und die sollten relativ bequem Platz finden. Die Sitze sind sehr platzsparend von ihrer Konstruktion her. Zudem liegt die Länge mit 3,99 Metern dem BMW 1er recht nah. Breit ist der BMW i3 gerade einmal 1,77 Meter breit, hoch 1,58 Meter.
Weitere Außergewöhnlichkeit: Die Türen öffnen sich gegenläufig und das Auto hat keine B-Säule. So soll ein bequemes Einsteigen möglich sein.

Revolutionär gibt sich der BMW i3 auch im Inneren. Hier wirft BMW alle sonstigen Konventionen über Bord – gibt sich luftig, leicht und verzichtet gar auf einen Mitteltunnel. Klar, den braucht es dank der Bauweise nicht. Doch zeichnen sich die normalen BMW-Fahrzeuge ja gerade durch diesen und die dem Fahrer zugeneigte Mittelkonsole aus. Der BMW i3 hingegen ist ein Kommunikationsraum – er ist offen, die Monitore sind für alle Mitfahrer günstig im Blick.
Übrigens Monitor: So einer steht auch über der Lenksäule. Auf klassische Rundinstrumente hat BMW im Elektro-Stadtflitzer verzichtet. Der Monitor über dem Lenkrad stellt alle wichtigen Infos dar, der in der Mitte widmet sich vor allem dem Infotainment. BMW ConnectedDrive ist in einer weiterentwickelten Form ein zentraler Bestandteil des gesamten BMW i-Mobilitätskonzepts. Je nach Ausstattungslinie ist das zentrale Display 6,5 oder 8,8 Zoll groß.

Der Grundpreis Grundpreis des BMW i3 wird 34.950 Euro betragen. Dafür bekommt man das Auto inklusive Klimaanlage, Standklimatisierung, Telefon-Freisprecheinrichtung, Park Distance Control hinten sowie die für die Vernetzung notwendige Fahrzeug-eigenen SIM-Karte. Gegen Aufpreis sind Navigationssystem, Klimaautomatik, Sitzheizung, Rückfahrkamera, adaptive Voll-LED-Scheinwerfer und jede Menge weitere Optionen bis hin zum Range Extender zu bekommen. Der “REX” ist ein 647 Kubikzentimeter großer Zweizylinder-Verbrennungsmotor. Der kommt über den Umweg von BMW Motorrad von Kymco und lädt bei Bedarf die Batterie auf. So kommt man mit einer Tankfüllung und voller Batterie auf bis zu 340 Kilometer Gesamtreichweite.

Den BMW i3 wird es in zwei Uni- und vier Metallic-Lackierungen geben. Das “Black Belt” genannten, sichtbare Carbon-Element kann nicht geändert werden uns zeichnet die Linie des BMW i3 inklusive des Knicks am Türen-Übergang aus.

Hier die ersten “nackten” Bilder, des BMW i3 – in einem weiteren Eintrag folgen dann die emotionaleren Presse- und Detail-Bilder: