autokarma - Um Auto und das Reisen. Für Männer mit Kind und Familie.

Willkommen bei autokarma. Hier geht es um Autos, Elektromobilität und mehr. Dieser Beitrag hat Bloglight und Skoda zum Thema.

3404607007_5ba2902bef_z

Bloglight: Skoda und ich.

Am Ende eines Monats richten die deutschen Autoblogger ihre Aufmerksamkeit zusammen auf einen Hersteller. Sein Engagement soll damit honoriert werden. Für den Mai prämieren die Blogger den Hersteller Skoda. Die VW-Tochtermarke bezieht Blogger verstärkt in ihre Online-Kommunikation ein und lud diese zum ersten Mal zur Presse-Präsentation des Skoda Citigo. Für den Mut, den Skoda damit beweist ziehen wir Blogger den virtuellen Hut und zeigen unsere Wertschätzung mit dem ‘Bloglight’.

Für diesen Artikel benötigst Du ca. 03:34 Minuten Lesezeit.

Am Ende eines Monats richten die deutschen Autoblogger ihre Aufmerksamkeit zusammen auf einen Hersteller. Sein Engagement soll damit honoriert werden. Für den Mai prämieren die Blogger den Hersteller Skoda. Die VW-Tochtermarke bezieht Blogger verstärkt in ihre Online-Kommunikation ein und lud diese zum ersten Mal zur Presse-Präsentation des Skoda Citigo. Für den Mut, den Skoda damit beweist ziehen wir Blogger den virtuellen Hut und zeigen unsere Wertschätzung mit dem ‘Bloglight’. 


Bild: Felix O auf flickr

Ich bin ein “Ost-Kind” – geboren 1980 in der DDR.
Autos waren für mich bis zur politischen Wende 1990 der Trabant und Wartburg sowie der Lada, Moskvitch und Skoda. Den Wolga sah man damals nur selten – die Rangliste von “Volkswagen” bis “Oberklasse” lautete damals Trabant, Wartburg, Lada, Skoda, Moskvitch, Wolga.

Der Skoda gehörte mit dem Škoda 100 und seinem Nachfolger, dem Skoda 742, aber durchaus zum Alltagsbild.
Nun nimmt man Autos als Kind gemeinhin anders bis überhaupt nicht wahr, aber ich kann mich noch immer sehr lebhaft an die in meinen Augen durchaus wunderbare Form des Skoda 100 erinnern. Während ich heute eher Ecken und Kanten an Autos mag, mochte ich es damals eher etwas weicher – Autos wie der Wartburg 311 oder der Skoda 100 faszinieren mich heute noch. Im Gegensatz zu Wartburg und Trabant sind die aus DDR-Zeiten stammenden Skodas ebenso wie Ladas und Moskvitch jedoch vollständig von den Straßen verschwunden.

Dafür bevölkern heute andere Skoda die Wege.

Der Autobauer hat, wie viele osteuropäische Marken, die mit dem Fall der Berliner Mauer aus dem Sozialismus kamen, viel durchgemacht. Ähnlich wie bei Trabant und Wartburg wurden Techniker ausgebremst, Innovationen nicht zugelassen und Anlagen bis zur Überalterung betrieben. Und so stand man 1990 dem Beschluss der damaligen tschechoslowakischen Regierung zur Privatisierung gegenüber. Im Gegensatz zu den ostdeutschen Auto-Marken fanden sich für Skoda tatsächlich auch Interessenten: Renault, BMW und Volkswagen.

Die Wolfsburger legten das überzeugendste Konzept vor. Und der heutige Erfolg von Skoda gibt den damals mit dem Verkauf vertrauten Politikern durchaus Recht. Skoda erwachte unter Volkswagen zu neuem Leben, blüht wieder – auch, wenn man sich heute natürlich den Beschlüssen aus Wolfsburg beugen muss und manches trotz der gewonnen Freiheiten und Möglichkeiten, am Ende doch nicht so machen kann, wie man vielleicht gern würde.
Wolfsburg schaut auf das Angebot von Skoda und redet mit – und das sicherlich nicht immer zum Vorteil von Skoda. Zum einen dürften die Zahlen in Wolfsburg zwar glücklich machen, zum anderen ist der Abstand zwischen VW und Skoda nurmehr gering. Anfang 2010 konnte man im SPIEGEL zumindest lesen: Konzernchef Winterkorn hat sich maßlos darüber geärgert, dass der Skoda Superb Kombi einen Vergleichstest gegen den Passat gewann, “weil er einfach mehr bietet fürs Geld – viel mehr Ausstattung und noch mehr Raum” (“Auto Bild”).

Skoda hat sich am Markt seine Position erkämpft, seine Konzernschwester Seat schon vor Jahren überflügelt.
Man hat es geschafft, das alte Ost-Image abzustreifen und sich als frische, qualitativ zuverlässige Marke zu etablieren.

2011 verkaufte Skoda 879.200 Fahrzeuge. Rekord in der Firmengeschichte.
Für Skoda freut mich das durchaus. Nostalgisch sind wir alle.

Skoda und ich.
Das sind drei Autos in vier Jahren. Der Skoda Superb 2009, der Skoda Yeti 2010 und der Citigo 2012.
Von Superb und Yeti war ich wirklich angetan, beim Citigo bin ich etwas zwiespältig – weshalb kann ich nicht sagen, evt. liegt es einfach daran, dass ich mit den beiden anderen Skoda bessere Er-Fahr-ungen gemacht habe (Jahaha, Wortwitz!).

Ich bin gespannt, was bei Skoda in den kommenden Jahren alles passiert.
Die Tschechen haben es innerhalb des VW Konzerns sicherlich nicht einfach, dürften ob ihrer Erfolge aber an Stimmengewalt gewinnen. Ich hoffe, sie setzen ihren Weg fort. Der stilisierte Indianerkopf-Schmuck mit Pfeil macht sich gut im Straßenbild.

Übrigens, den neuen Spot zur VW up!-Schwester Citigo ist großartig. Wie findet Ihr ihn?

Andere Blogger haben Skoda ebenso ins “Bloglight” gestellt:
auto-geil.de, Jan Gleitsmann
passiondriving.de, Sebastian Bauer
veight.de
mein-auto-blog, Bjoern Habegger
willsagen.de, Markus Winninghoff
rad-ab.com, Jens Stratmann
motor-inside
smartpit
Welt der Gadgets
Can Struck
Benzin im Blut
Automobil-Blog.de
Lisa, The Car Addict
Motoso

Glückwunsch übrigens an Alle, die mitgemacht haben, und Danke!
Das Bloglight wurde in der W&V erwähnt.