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Jaguar F-Type

Blogger-Rundschau: Jaguar F-Type

Es passiert nicht alle Tage, dass Jaguar ein neues Auto vorstellt. Und dann noch dieses: Der Jaguar F-Type schickt sich an, das Erbe des legendären E-Types anzutreten. Hat der Neue das Potential dazu? Die deutschen Autoblogger konnten sich einen ersten Eindruck verschaffen. Eine Blog-Schau.

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Es gibt Tage im Leben, an denen ärgert man sich, obwohl draussen die Sonne scheint. Denn es gibt Tage im Leben, an denen muss man einen Strich im Kalender machen – und auf einen Termin verzichten, den man nur zu gern wahrgenommen hätte.
So ein Termin war der letzte Freitag. Denn an diesem Tag stellte Jaguar den deutschen Autobloggern den neuen Jaguar F-Type vor. Eine Einladung konnte ich aufgrund einer Terminüberschneidung leider nicht wahr nehmen – meinen Lesern möchte ich aber Eindrücke nicht vorenthalten.
Denn natürlich waren einige nette Kollegen vor Ort – und die schildern ausufernd ihre Eindrücke vom neuen Jaguar Traum-Cabrio.
Im Nachfolgenden also eine kleine Blogger-Rundschau – viel Spaß beim Lesen und Klicken!

Der Jaguar F-Type vereint Anmut und Gewalt auf wenigen Metern. So zeigt sich Fabian Mechtel vor allem angetan vom Heck der neuen Katze: “Es ist dieses Heck. Kraftvoll und klar, dazu einer der feinsten Hüftschwünge der letzten zwanzig Jahre. Die lange Motorhaube und der klassisch vergitterte Kühlergrill sind zwar ebenfalls nicht zu verachten, aber das Heck ist definitiv die Schokoladenseite des neuen F-Types.” Was er dann auf der Straße mit dem F-Type erlebte, kann man auf asphaltfrage lesen.

Der F-Type will in große Fusstapfen treten. Nicht nur namentlich präsentiert sich der neue Jaguar als legitimer Nachfolger des legendären E-Types. Die Abdrücke könnten zu groß sein, doch nach der ersten Ausfahrt zeigt sich Tom Schwede auf 1300ccm überzeugt: “Vor ein paar Wochen habe ich gefragt, ob der Jaguar F-TYPE ein echter Nachfolger des E-Type sei. Nach diesem Nachmittag kann, nein muss, ich diese Frage mit einem eindeutigen „JA!“ beantworten.

Damit wären vor allem zwei Dinge geklärt: Beauty und Legitimität. Aber wie sieht es mit dem Fahrverhalten aus? Klar, nach dem Fazit Toms könnte man auf die Idee kommen: “Überzeugend”, aber genauer lassen Jan Gleitsmann und Jens Stratmann sich auf dieses Detail aus. Die beiden waren mit der Basisversion – das V6-Aggregat leistet 340 PS – unterwegs: “Von 80 auf 120 km/k beschleunigt der Jaguar F-Type mit seinem “kleinen” Motor in gerade mal 3.3 Sekunden. Stoppt das mal mit. Der Sprint von 0 auf 100 km/h dauert gerade mal 5.3 Sekunden. Die Fahrt zur Burg Breuberg vergeht wie im Flug.” Dabei ist es nicht einmal die Beschleunigung, die Jan auf auto-geil.de begeistern. Es ist das Auto in der Gesamtheit – trotz 73.400 Euro Basispreis.
Jens zeigt sich auf rad-ab.com ebenfalls begeistert und sieht im F-Type gar das Auto, welches dieses klischeebehaftete Gebet aus der Welt schaffen könnte: “Gott schütze uns vor Sturm und Wind und vor Autos, die aus England sind.” Am Ende sieht Jens’ Fazit so aus: “Ich sag es ungern, aber das ganze Fahrzeug ist ein Höhepunkt! Angefangen von der Form, dann der Antrieb, das Fahrwerk, die Automatik, da verzeiht man dem F-Type gut und gerne auch ein paar Schwachstellen.
Diese Schwachstellen zählt Kai Bösel im motoso-Blog auf: “Der Kofferraum ist klein, der Verbrauch hoch. Das hatten wir schon. Bei einigen Materialien im Innenraum hätte ich mir edlere Ausführungen gewünscht, z.B. bei den Schaltwippen im V6 oder der Armaturenoberfläche. Die Türgriffe sind speziell und wenig elegant, aber funktional.” – aber wer will angesichts dieses Autos bitte noch Gepäck unterbringen? Hier zählt: Fahren!

Schwachstellen sieht Jens Wilde wenige, dafür aber jede Menge Spaß in einer perfekten Form: “Gänsehaut-Feeling. Adrenalin-Pegel am Anschlag und ein Grinsen, das von Ohr zu Ohr geht. SO muss ein Sportwagen sein!“, schreibt der Autoblogger zur V8 Variante des Jaguars.
Mit der 625 Nm Drehmoment starken Raubkatze (495 PS) war auch Stefan Maaß von Veight.de unterwegs: “Der Grundpreis ist mit 99.900,00 € nicht gerade ein Schnäppchen, allerdings bekommt man für das Geld kaum ähnliche Leistungsdaten auf dem Papier geboten, wie vom Jaguar F-TYPE in der Preisklasse und dem Segment der Roadster.

Was bleibt zum Schluss noch zu sagen?
Vielleicht etwas zum Klang? Der ist perfekt, wie Fabian Meßner findet: “schon lange nicht mehr klang ein Sechsender so…perfekt!?“, schreibt er, zeigt sich aber am Ende nicht ganz von den Fahrleistungen der Katze überzeugt … Geschmäcker sind eben am Ende verschieden, aber das ist auf der anderen Seite, was Meinungen ausmachen. Die Begründung von Fabian könnt ihr im Blog lesen.

Nun. Was soll ich am Ende hier noch schreiben? Ausser: Verflucht seiest Du, Terminkalender. Aber das alles ist am Ende doch halb so wild … Katzen sieht man zwar nicht aller Tage, aber sie haben neun Leben. Und in denen sollte es hier und da immer mal wieder Zeit für ein Kennenlernen geben …?!
Mehr Bilder gibt es übrigens bei den verlinkten Kollegen.