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Autotests anno DDR.

In den 1970er Jahren stellte der Moskvich 412 das Non-Plus-Ultra dar. Er war nicht günstig – aber gut motorisiert und sofort verfügbar.
Das DDR Fernsehen nahm das Auto unter die Lupe. Ein Zeitzeugen-Dokument.

Ja, im Osten war ja einiges anders.
Wir hatten keinen Käfer, sondern den Trabant. Und statt des Ford stand ein Wartburg vor der Tür. Und wer einen “Ost-BMW” wollte, der griff zum Moskvich (auch “Moskwitsch”). Liebevoll auch MoskQuitsch genannt.
In den 1970er Jahren stellte der 412 für Privatleute in der DDR das Non-Plus-Ultra dar – ein besser motorisiertes Fahrzeug mit dem 1,5 Liter-Aggregat, aus dem 75 PS zu holen war, gab es aus der Warschaupakt-Produktion nicht. Hinzu kam der Vorteil, dass der Moskvich damals ohne Wartezeiten erhältlich war, im Gegensatz zu den ostdeutschen Trabant und Wartburg, auf die man Jahre warten durfte.

Nun gab es in der DDR nicht wirklich ein Automagazin. Wieso auch – bei Autos, die nur aller Jubeljahre Überarbeitungen erfuhren und nur sechs hauptsächlich erhältlichen Marken (Trabant, Wartburg, Skoda, Dacia, Lada, Moskvich) einfach nicht notwendig.
Trotzdem testete das DDR Fernsehen den “Russenbomber”. Wenn auch etwas spät – zum Testzeitpunkt fuhren bereits 175.000 Fahrzeuge des Typs auf ostdeutschen Straßen. Trotzdem sehenswert – so sahen Autotests hinter dem Eisernen Vorhang aus: