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USA: “Generation Walk”

Nach der Generation Baby Boomer, Generation X und der Generation Millenials kommt jetzt die Generation Walk. Sie erobert Städte nicht mehr mit dem Auto, sondern zu Fuss. Und das aus Überzeugung. Die Autoindustrie in den USA macht sich Sorgen. Denn die Zahl derer, die heute mit Fahrerlaubnis durch’s US-Amerikanische Leben streifen, fällt. Rasant. Von den […]

Nach der Generation Baby Boomer, Generation X und der Generation Millenials kommt jetzt die Generation Walk. Sie erobert Städte nicht mehr mit dem Auto, sondern zu Fuss. Und das aus Überzeugung.

Die Autoindustrie in den USA macht sich Sorgen. Denn die Zahl derer, die heute mit Fahrerlaubnis durch’s US-Amerikanische Leben streifen, fällt. Rasant. Von den heute Mit-Zwanzig-jährigen verfügen nur rund 50 Prozent über eine Fahrerlaubnis. Vor vierzehn Jahren waren es noch 75 Prozent. Aktuell kauft die Zielgruppe der bis 35-jährigen nurmehr 27 Prozent der neuen Autos. Während der Hochzeit Mitte der 80er machten die noch einen Anteil von 38 Prozent aus.

Die Jugend von heute heiratet nicht mehr. Kauft keine Häuser mehr. Und macht keinen Führerschein.
The billion-dollar question for automakers is whether this shift is truly permanent or the product of an economy that’s been particularly brutal on the young., bringt es The Atlantic auf den Punkt.

US-Jugendliche haben nach all den suburb-Jahren eher wieder das Bedürfnis in Metropolen zu leben. Dort sind die Wege meist kürzer, die Staus länger und die Parkplätze rarer – alles ein Grund, durchaus auf das Auto zu verzichten. Hinzu kommen wirtschaftlich schlechte Zeiten. Alles Gründe, mit denen sich Autohersteller heute durchaus bereits auseinander setzen. In Europa probiert man es mit Herstellereigenen Car-Sharing-Angeboten. Keine Verpflichtung, stets aktuelle Fahrzeuge, verhältnismäßige Kosten und automobile Freiheit ohne Nebenwirkungen. Im urbanen Umfeld vielleicht doch ein Grund, den Führerschein zu machen. In den USA glaubt GM bspw. daran, dass man mit dem richtigen Auto zum richtigen Preis ein Argument hätte. Extra stellte man dazu einen “youth emissary” – einen Jugend-Botschafter – ein; 31 Jahre alt ist der.

Die Zeiten bleiben spannend, auf dem Weg von der Mobilität des alten Jahrhunderts zur Mobilität des neuen Milleniums. Die USA und die Führerscheinlose Jugend ist da nur ein Schauplatz, den Autohersteller im Auge haben.