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Mit Moj.io kann das eigene Auto “sprechen”

Eigentlich schreibt man es ja nur Frauen zu, aber die Herren der Schöpfung können jetzt auch gern einmal ehrlich sein – sieht ja gerade keiner zu: Wie oft vergisst man denn, wo genau man das Auto geparkt hat? Selbst wenn man es nicht direkt vergisst, so ist die Orientierung in einer fremden Stadt zuweilen doch […]

Eigentlich schreibt man es ja nur Frauen zu, aber die Herren der Schöpfung können jetzt auch gern einmal ehrlich sein – sieht ja gerade keiner zu: Wie oft vergisst man denn, wo genau man das Auto geparkt hat? Selbst wenn man es nicht direkt vergisst, so ist die Orientierung in einer fremden Stadt zuweilen doch recht schwierig und man hat schnell aus den Augen verloren in welcher Seitenstraße man das werte Automobil jetzt geparkt hat.

Wenn das eigene Auto nun ein aktueller BMW ist, kann man zur “My BMW Remote” greifen. Die App für iPhone und Android-Telefone verfügt über allerlei Funktionen, über die man den eigenen BMW “fernsteuern” kann – oder eben finden. Denn auf einer kleinen Landkarte wird das Fahrzeug im Umkreis von einigen hundert Metern auch angezeigt.

Nun fahren wir nur nicht alle BMW. Und genau für solche Menschen ist Moj.io gemacht. Der kleine Apparat passt an jedes Auto, welches nach 1995 gebaut wurde. Er wird an den Sensor des On-Board-Diagnosesystems des eigenen Autos angeschlossen und verbindet diesen quasi mit dem Internet. In Moj.io sind neben einer SIM auch ein Beschleunigungsmesser und ein GPS-Chip verbaut. In Verbindung mit einer Smartphone-App sind anschließend Dinge wie Öl-Stand, Sprit-Level, Geschwindigkeitsüberwachung und eben auch der Standort des Fahrzeugs rauszufinden.
Und das sind nur ein paar Dinge, die dieser kleine Kasten kann …

Schöne neue Welt?
Fast. Aktuell befindet sich Moj.io nämlich noch im Finanzierungsmodus. 100.000 US-$ versucht man aktuell zusammen zu bekommen, wobei nur noch 7 Tage bleiben und gerade einmal 1/4 vom gesuchten Geld vorhanden sind.
Dabei ist Moj.io eigentlich eine Idee, die mehr Geld wert ist – und die hunderttausende sicherlich gern im Auto hätten. Scheint also, als hätte Moj.io aktuell vor allem ein PR-Problem. Aber eventuell bekommt das Team das Geld in den Tagen noch zusammen – oder über Venture Capital. Denn Moj.io ist eine großartige Idee, die mit dem gezeigten Gerät sicherlich nicht nur in den USA funktionieren könnte.