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Klassenwechsel ins “Fliegengewicht” – der neue Range Rover.

Never change a Champion. Nach dem Leitsatz handeln vor allem Geländewagen-Hersteller auf dem Automarkt. Lada, die ihren Niva seit mehr als 40 Jahren quasi unverändert verkaufen, treibt das auf die Spitze. Aber auch Land Rover und Jeep halten sich durchaus recht strikt an diese Linie. Und so muss der Nicht-Kenner dann ab nächstem Jahr schon […]

Never change a Champion.
Nach dem Leitsatz handeln vor allem Geländewagen-Hersteller auf dem Automarkt. Lada, die ihren Niva seit mehr als 40 Jahren quasi unverändert verkaufen, treibt das auf die Spitze. Aber auch Land Rover und Jeep halten sich durchaus recht strikt an diese Linie.

Und so muss der Nicht-Kenner dann ab nächstem Jahr schon sehr genau hinsehen, wenn er den alten vom neuen Range Rover unterscheiden will.

Die neue Generation ist laut Land Rover “vollständig neu entwickelt”, nähert sich etwas dem Überraschungserfolg Evoque an und bleibt sich vollkommen treu.

Bühne für die Vorstellung des Neuen wird der Pariser Autosalon Ende September sein, auf den Markt kommt der Range Rover dann Anfang 2013.

Was Außen kaum auffällt, wirkt sich Innen und technisch durchaus aus. Fond-Passagiere haben Innen 118 Millimeter mehr Beinfreiheit. Und technisch kommt der Range Rover Anno 2013 dann in konsequentem Leichtbau – damit erkauft man sich auch eine Verbrauchssenkung. Die Gewichtseinsparung fällt massiv aus: Die neue Aluminiumkarosserie wiegt rund 40 Prozent weniger als die bisher eingesetzte Stahlversion. Je nach Modellversion verringert sich das Gesamtgewicht des Range Rover damit um bis zu 420 Kilogramm. Da dürftem dem Range Rover-Fahrer neue Werte und Eigenschaften nicht nur im Bereich Verbrauch, sondern auch Agilität und Handling auffallen – der Unterschied dürfte spürbar ausfallen.

Das Gewicht steigern wird Land Rover beim neuen Modell mit einer kleinen, aber sehr feinen technischen – nennen wir es vor dem Praxistest einfach – Spielerei: Das weiterentwickelte eigene Terrain-Response-System feiert im Range Rover seine Premiere und “passt die Fahrzeugeinstellungen automatisch an den Untergrund an”. Das klingt spannend und dürfte auch noch einmal in Richtung Verbrauchsoptimierung gehen.

Bei den Motoren setzt Land Rover auf die bekannten V8-Benzinmotoren sowie TDV6- oder TDV8-Dieselaggregate, die allesamt mit Allradantrieb gekoppelt sind. Weitere Einzelheiten zu Technik, Ausstattung und Preisen gibt es aktuell noch nicht – hier wird man sich bis Ende September noch in Geduld üben müssen, dann dürften die Details mit der Eröffnung der Reservierungs-/Vorbestellungsphase aber auch kommen.