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Bier

Don’t Drink And Drive! – Blogger für mehr Verkehrssicherheit

11. November! Törö-Tötterö-Tröttöt! Fasching! Und darauf ein Bier! Und dann ab ins Auto, noch zwei Bier holen. Ist das gesund? Insbesondere in Feierzeiten sollten wir uns an ein simples Motto halten: Don’t Drink and Drive!

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Feiern gehört zum Leben. Sterben auch. Aber kombinieren muss man deshalb beides nicht. Kombiniert man jedoch Alkohol und Auto, holt man sich den Sensenmann direkt auf den Beifahrersitz.

Don’t Drink And Drive!

Kein Alkohol trinken, wenn man anschließend hinters Lenkrad steigt. Klingt unheimlich spießig, eigentlich. Und ein wenig komme ich mir auch gerade vor, wie der Onkel im Fahrschulunterricht.
Aber sehen wir es mal so: von den 30.000 Menschen die 2012 in der EU bei Verkehrsunfällen starben, könnten rund 10.000 noch leben, hätten Autofahrer auf Alkohol verzichtet.
Eine drastische Zahl, oder? Rund ein Viertel aller Unfälle wird unter Alkoholeinfluss verursacht, 1/3 der Verkehrstoten steht selbst darunter.

Was Alkohol mit uns macht, wissen wir alle.
Jeder kennt die ach so witzigen Spielchen mit den verschwommenen Brillen, mit denen Verkehrssicherheitsrat, Polizei und diverse Initiativen auf Automessen und vor Diskos stehen. Und das ist sicherlich spaßig – leider nehmen es die wenigsten ernst. Alkohol macht nämlich nicht nur langsam, verzehrt unsere Wahrnehmung und bringt unseren Gleichgewichtssinn durcheinander. Er führt auch zur Selbstüberschätzung. Je betrunkener und somit fahruntüchtiger ich also bin, desto mehr bin ich auch davon überzeugt, noch fahren zu können. Blöd dann nur, wenn das persönliche Wunschdenken nicht mehr mit dem persönlichen Können zusammen passt.

10.000 Menschenleben.

Deshalb nehmt euch ein Herz. Wenn ihr – nicht nur in der Faschingszeit, sondern auch während der restlichen vier Jahreszeiten – unterwegs seid, verzichtet auf das Auto. Oder den Alkohol. Und lacht niemanden aus, der auf Alkohol verzichtet, sondern feiert ihn!

Ich weiß, klingt spießig.
Aber um das Leben genießen und feiern zu können, muss man blöderweise eben auch am Leben bleiben.

Also.
Null Promille, ohne Wenn und Aber. Oder Taxi, Bahn, Bus. Und wenn ihr selbst jemanden seht, der betrunken fahren will: haltet ihn davon ab. Denn euch sollte nicht egal sein, ob und wen derjenige vielleicht überfährt.

Null Promille

Fahranfänger, die noch in der Probezeit stecken, sollten generell darauf verzichten, Alkohol zu trinken und sich hinters Lenkrad zu setzen. Seit 2007 herrscht für sie nämlich eine strikte Null-Promille-Grenze.
Warum diese nicht für generell jeden gilt, ist mir ja ehrlich geschrieben bis heute ein Rätsel. Für Autofahrer gilt: bis 0,3 Promille Blutalkohol ist es quasi ok, erst ab dieser Grenze führt es zu Problemen mit der Polizei. Wer unter Alkoholeinfluss einen Unfall baut, wird so oder so Probleme haben – mit seiner Versicherung, welche die Übernahme von Schäden unter den Umständen zu verhindern wissen wird.

Das Tückische an der Promillegrenze ist : weil Jeder anders auf Alkohol reagiert, kann auch jeder eine etwas andere Promillegrenze haben.

Alkoholisiert Fahren – Thomas im Selbsttest

Ich habe letztes Jahr zur AMI 2012 in Leipzig den Selbsttest gemacht! Für das Blog der Auto Mobil International und Radio PSR habe ich mich beim “Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V.” (B.A.D.S.) auf ein Experiment eingelassen, welches ihr hier nachlesen könnt: kontrolliertes Betrinken inklusive anschließendem Test im Fahrsimulator.

Oder ihr hört einfach kurz in die Info-Schnipsel von Radio PSR rein:

Für mich war das Experiment damals durchaus spannend. Binnen 20 Minuten habe ich drei Bier getrunken und erlebt – sowie auch launig von Daniel Große, der neben mir saß, kommentiert bekommen – wie mein Verhalten und wie ich mich verändere.

Blogger für mehr Verkehrssicherheit

Pünktlich zum Faschingsbeginn bin ich nicht der Einzige, der sich mit dem Thema “Alkohol am Steuer = Ungeheuer” auseinander setzt. So tun dies auch einige befreundete Blogger. Surft bei ihnen vorbei – an Worten dürft ihr euch ganz legal berauschen & danach gar hinters Steuer setzen. Also los …

Jens Stratmann, Tom Schwede, Lisa ThecarAddict, Matthias Lehming, das Drive-Blog, Ulli Pölzlbauer, Mikhail Bievetskiy, Thomas Majchrzak, Milos Willing sowie im AHW Blog.

Und jetzt: Schöne Karnevalszeit, Töröt!

Bild: Marcin Lachowicz

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